Soziale Träger auskömmlich finanzieren
SPD-Fraktion erfragt Angebote und Leistungen
Die Paderborner Wohlfahrtsverbände halten eine Vielzahl von wichtigen Beratungsangeboten für die Menschen in unserer Stadt bereit. „Ohne diese freien Träger würde die Basis des sozialen Zusammenhalts an vielen Stellen zusammenbrechen“, ist sich die SPD-Fraktion sicher. Beratungen in Krisenfällen, Einrichtungen der Quartiersarbeit oder der Jugendarbeit – das Spektrum der Angebote ist vielfältig.
Die Verbände wie beispielsweise Caritas oder AWO übermitteln die Daten dazu in ihren Jahresberichten an die Verwaltung. Die SPD-Fraktion möchte es genau wissen und stellt nun eine Anfrage an den Sozialausschuss. Daisy Höcker, SPD-Ratsfrau, erläutert: „Wir halten es für wichtig, dass die Leistungen so erbracht werden, dass sie den Empfängern am meisten nutzen. Die sozialen Träger mit ihrer enormen Erfahrung und ihrer Flexibilität leisten diese Arbeit seit vielen Jahren außerordentlich erfolgreich. Deshalb ist eine auskömmliche Finanzierung sicherzustellen. Das entlastet zudem die Verwaltung und hilft, hohe Folgekosten, z.B. bei der Unterbringung Jugendlicher, zu vermeiden.“
Angesichts der angespannten Finanzsituation der Stadt Paderborn und der angekündigten Haushaltssicherung ab 2027 möchte die SPD-Fraktion den Erhalt dieser wichtigen Angebote sichergestellt wissen. Dazu erwünscht sie einen Überblick über alle Beratungsangebote, Einrichtungen und Dienste im sozialen Bereich. „Wir möchten auch wissen, welche Beratungen die Stadt Paderborn durchführt, wo es Überschneidungen oder Doppelstrukturen gibt, wie hoch die Nachfrage bei den einzelnen Diensten ist und wo es gegebenenfalls Probleme gibt“, so Daisy Höcker.
Weiter heißt es: „Soziale Leistungen gehören zur Infrastruktur einer Stadt. Beratungsstellen für Familien, für Menschen mit (Sucht-)Erkrankungen, finanziellen Problemen oder die Quartiersarbeit sowie die Aktivierung von bürgerschaftlichem Engagement sind essentielle Elemente einer funktionierenden Stadtgesellschaft in einer Großstadt wie Paderborn. Wir als SPD sind der Ansicht, dass die Wohlfahrtsverbände mit ihren Strukturen hervorragende Arbeit leisten, die von den Klienten zugleich als „niedrigschwellig“ angenommen werden. Vorhandene Doppelstrukturen mit der Verwaltung sollten daher dringend abgebaut werden.“
Hier finden Sie unsere Anfrage.



