Mein Wahlkampf in Zahlen – Danke an alle Unterstützer

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Am Sonntag ist es soweit; es wird sich zeigen, ob die SPD in Paderborn und ich als Bürgermeisterkandidat der SPD Sie, die Wählerinnen und Wähler in unserer Stadt, überzeugen konnten.

Egal, wie sich die Wahlergebnisse im Laufe des Sonntagabends entwickeln; wir alle in der SPD Paderborn haben um jede Stimme gekämpft. In zahlreichen Haustürbesuchen, bei Gesprächen in Vereinen, Firmen und Institutionen und vor allem an unseren Wahlkampfständen in der Innenstadt und in den Ortsteilen haben wir deutlich gemacht, was wir für Paderborn und vor allem für Sie wollen. Soziale Politik, zukunftsfähige und nachhaltige Stadtentwicklung für alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Bezahlbaren Wohnraum in Quartieren in denen man sich wohlfühlen und gut leben kann. Wohnortnahe Versorgung, sowohl im medizinischen Bereich wie auch beim Einkaufen vor Ort.

Hier eine Zusammenfassung der vielen Aktivitäten in den letzten Monaten.

Auf diesem Weg möchte ich mich bei Ihnen für ihre Unterstützung, die vielen tollen Gespräche, auch für Kritik bedanken.

Ich habe diesen Wahlkampf nicht allein bestritten. An unseren Ständen, bei unseren Aktionen haben viele mitgemacht und sich manche Stunde für die Demokratie eingesetzt. Viele haben im Hintergrund gearbeitet. Allen diesen Freundinnen und Freunden bin ich unendlich dankbar für ihre Zeit und Unterstützung.

Sollten wir es in die Stichwahl um das Amt des Bürgermeisters schaffen, weiß ich, dass diese vielen Menschen auch in die Verlängerung gehen. Dann gilt es bis Sonntag, den 28. September erneut alles zu geben!

Herzlichst

Ihr Roger Voigtländer

SPD-Konzept sieht über 111 Millionen Euro für Paderborn vor

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Das Sondervermögen fair verteilen

Aus dem Bundes-Sondervermögen für Infrastrukturinvestitionen von Ländern und Kommunen in Höhe von 100 Mrd. Euro wird Nordrhein-Westfalen über den Länderanteil rund 21 Milliarden Euro erhalten. Die SPD hat ein Konzept erarbeitet, wie diese Mittel verteilt werden sollen. Die SPD-Landtagsfraktion wird in der kommenden Plenarwoche (17.-19. September 2025) den entsprechenden Antrag dazu („Kommunen in Nordrhein-Westfalen fair beteiligen – Kommunalquote aus dem Bundes-Sondervermögen festlegen!“) zur direkten Abstimmung stellen. So sollen mindestens 80 Prozent der Mittel, also rund 16,8 Milliarden Euro, an die Städte und Gemeinden gehen. Hierzu erklärt Roger Voigtländer, SPD-Bürgermeisterkandidat und Ortsvereinsvorsitzender in Paderborn:

„Anfang des Jahres konnte sich die SPD in Berlin mit der Idee durchsetzen, ein Sondervermögen für Infrastruktur in Höhe von insgesamt 500 Milliarden Euro zu schaffen, davon allein 100 Mrd. Euro für Infrastrukturinvestitionen von Ländern und Kommunen. Nun muss geklärt werden, wie die Mittel weiter verteilt werden: Wieviel Geld bekommen die Kommunen, welcher Anteil bleibt beim Land? Wir brauchen jetzt Klarheit, Verlässlichkeit und Tempo, damit wir in Paderborn umgehend und langfristig mit diesen Fördersummen planen können.

Wir wollen, dass das Sondervermögen schnell investiert wird in dringend erforderliche Infrastrukturerhaltung. Andere Bundesländer wie Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen haben den Zeitdruck erkannt und dies bereits getan.

Die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen schultern jedes Jahr rund 80 Prozent der öffentlichen Investitionen. Daher fordern wir, dass den Städten, Gemeinden und Kreisen auch 80 Prozent des NRW-Anteils am Bundes-Sondervermögen weitergeleitet werden.

Die Landes-SPD hat in ihrem Konzept auch die Frage beantwortet, welche Stadt beziehungsweise welche Gemeinde eigentlich konkret wie viel Geld bekommen soll. Wir haben in Nordrhein-Westfalen mit dem Gemeindefinanzierungsgesetz bereits ein etabliertes, transparentes und kommunal akzeptiertes Verteilungsinstrument. Es bietet einen anerkannten Schlüssel, um Mittel zügig an die Städte, Gemeinden und Kreise weiterzugeben. Auch für die Gelder aus dem Bundes-Sondervermögen ist dieses Verfahren die sachgerechteste und unbürokratischste Lösung, anstatt komplizierte Förderprogramme aufzusetzen. Über diese Verteilung bekommt die Stadt Paderborn über 111 Millionen Euro über einen Zeitraum von 12 Jahren.

Die Paderborner SPD fordert die Landtagsabgeordneten auch der anderen demokratischen Parteien aus unserer Region auf, diesem Konzept in der kommenden Woche im Landtag in Düsseldorf zuzustimmen. Es darf nicht sein, dass der NRW-Anteil an dem Sondervermögen im Landeshaushalt versickert.“

SPD steht zur Wohnungsgesellschaft

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Wichtiger Baustein für bezahlbaren Wohnraum

Einige Äußerungen von CDU-Vertretern, beispielsweise von Staatssekretär Daniel Sieveke in der Podiumsdiskussion der Haus- und Grundeigentümervereins, lassen die Paderborner Sozialdemokraten aufhorchen. „Es scheint so, als würde an der Wohnungsgesellschaft gerüttelt. Die SPD Paderborn möchte an dieser Stelle ganz deutlich klarstellen: Wir stehen zur Wohnungsgesellschaft, sehen sie als Erfolgsmodell und einen wichtigen Baustein bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraums in Paderborn“, erklärt der SPD-Ortsvereinsvorsitzende und Bürgermeisterkandidat Roger Voigtländer. Die SPD hatte gemeinsam mit anderen Fraktionen 2018 die Gründung der Wohnungsgesellschaft beschlossen.

Der Wohnraumbedarf in Paderborn sei massiv, in den kommenden Jahren werden tausende neue Wohnungen benötigt, hunderte fallen aus der Mietpreisbindung. Die Wohnungsgesellschaft sei in einem Sektor aktiv, der auch weniger betuchten Menschen die Chance auf guten Wohnraum bietet. „Und bei der Wohnungsgesellschaft kann die Stadt entscheiden, wie lange die Mietpreisbindung über die regulären Fristen hinaus aufrecht erhalten bleibt“, so Voigtländer.

Befürchtungen, die bei Gründung der Gesellschaft beispielsweise mit Blick auf die zu beteiligenden Handwerksunternehmen bestanden, hätten sich nicht bewahrheitet, insbesondere die heimische Wirtschaft sei im Alanbrooke-Quartier zum Zuge gekommen, auch sei der Kostenrahmen bisher eingehalten worden – was für Projekte in der Größenordnung sicher nicht selbstverständlich ist, bemerken die Sozialdemokraten.

„Fläche ist endlich, und mit Einfamilienhäusern allein werden wir den massiven Wohnraummangel in Paderborn nicht in den Griff bekommen. Unsere Stadt wächst – und den Bedarf an bezahlbaren Wohnraum mit kleinen Häuschen decken zu wollen ist schon ziemlich ignorant. Wir als SPD wünschen dieses Wachstum, auch wenn sich daraus neue Herausforderungen ergeben werden. Paderborn ist zur Großstadt geworden, damit müssen wir umgehen, das können wir nicht einfach wegignorieren. Wenn Herr Sieveke meint, den Wohnungsbau ausschließlich privaten Investoren überlassen zu können, vergisst er die Menschen, die etwas weniger Geld in der Tasche haben“, findet Voigtländer.

Zügig nachbesetzen, die Herausforderungen sind groß!

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Wirtschaftsförderung: SPD-Fraktion bedauert Kündigung von Trienes

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Paderborn bedauert die Kündigung von Dr. Marco Trienes. Paderborn verliert einen engagierten und fleißigen Wirtschaftsförderer, der statt großer Worte in der Öffentlichkeit mehr auf effektive und kommunikative Arbeit setzte. Auch wenn er nicht lange in Paderborn beschäftigt war, danken wir Dr. Trienes für seinen Einsatz, insbesondere auch für die Weiterentwicklung des Zukunftsquartiers und des künftigen Technologieparks. Seine Arbeit verdient Respekt, und dieser sollte ihm auch in Wahlkampfzeiten und auch von allen politischen Vertretern zuteilwerden. Ein beleidigtes „Nachtreten“ in sozialen Medien ist nicht der feine Stil, den wir uns von demokratischen Mitbewerbern wünschen. Wir erinnern daran, dass bereits andere städtische Mitarbeiter ihre Kündigung aufgrund mangelnden Respekts für ihre Arbeit ausgesprochen haben. Das hat Paderborn nicht nötig, wir brauchen gute Leute in der Verwaltung und den Gesellschaften. Die SPD-Fraktion wünscht Dr. Marco Trienes für seine berufliche Zukunft alles Gute. Wir hoffen, dass die Stelle des Geschäftsführers der Wirtschaftsförderungsgesellschaft zügig nachbesetzt wird, denn die Herausforderungen – insbesondere im Zukunftsquartier – sind groß.

Wie geht es weiter mit der anonymen Spurensicherung?

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SPD-Fraktion hinterfragt Angebot in Paderborn

 

„Der SPD-Fraktion wurde zugetragen, dass die Frauen- und Kinderklinik St. Louise die Vereinbarungen für die ‚anonyme Spurensicherung‘ aufgekündigt hat, da Zuschüsse des Landes reduziert worden seien. Wir halten dieses Angebot allerdings für enorm wichtig, es muss sichergestellt werden, dass Frauen aus Paderborn und dem Kreis ein erreichbares Angebot haben“, heißt es in einer Anfrage der SPD-Fraktion, die im Gleichstellungsausschuss am 16. September beraten werden soll. Die Sozialdemokraten fragen dabei insbesondere nach dem Kenntnisstand der Verwaltung sowie einer Beteiligung der Stadt im Rahmen freiwilliger Leistungen. Die SPD-Fraktion wirft außerdem die Frage auf, wie das Angebot in Zusammenarbeit mit den Partnern der Vereine wieder verfügbar gemacht werden kann und welche Möglichkeiten betroffene Frauen in der Zwischenzeit haben, anonym Spuren sichern zu lassen. „Wir brauchen ein ortsnahes Angebot“, fordert Ulrich Koch, der die SPD-Fraktion im Gleichstellungsausschuss vertritt. „Frauen, die Opfer von sexueller Gewalt geworden sind, die womöglich noch im nahen persönlichen Umfeld passierte, dürfen nicht erst nach Bielefeld oder Höxter reisen müssen, um Spuren sichern zu lassen.“

 

Hier finden Sie unsere Anfrage an den Gleichstellungsausschuss.

Unsere Ideen für ein Paderborn der Zukunft – unsere Ziele für die Jugend

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Liebe Erstwählerinnen und Erstwähler,

über Euer Interesse an den Kommunalwahlen und meinem Wahlprogramm freue ich mich sehr! Es ist so wichtig, dass junge Menschen sich für Politik interessieren und sich informieren! Immerhin werden ja viele der Themen, die Sie betreffen, im Stadtrat entschieden.

Als Bürgermeisterkandidat stehe ich, gemeinsam mit unserer heimischen SPD, für eine Politik, die auf Gerechtigkeit, Solidarität und Miteinander setzt. Das heißt: Wir setzen uns für die Schwächeren ein und versuchen, Interessen so zusammenzubringen, dass wir eine gerechte Gesellschaft in der Stadt haben, die zusammenhält, statt auszugrenzen.

Unsere Ideen zielen allesamt darauf ab, ein zukunftsfähiges Paderborn zu schaffen. Zum Beispiel ist uns wichtig:

Mobilität für alle: ein (möglichst) kostenloser ÖPNV mit einer guten Taktung und der Ausbau des Radwegenetzes mit Fahrradstraßen, Stellplätzen etc. – damit eben auch Menschen ohne Auto gut und sicher in der Stadt unterwegs sind!

Ein gutes Miteinander: Wir wollen Unterstützung für Projekte, die sich an Schulen gegen Diskriminierung und Rassismus einsetzen, wir thematisieren Einsamkeit bei Kindern und Jugendlichen, psychische Gesundheit und Cybermobbing.

Anlaufstellen: Wir wollen, dass die Jugendtreffs erhalten und gestärkt werden, ebenso die Beratungsangebote von Vereinen und Verbänden, die Hilfe bei vielen Problemen bieten. Außerdem brauchen wir dringend einen Drogenkonsumraum in Paderborn.

Treffpunkte: Wir wollen außerdem mehr kostenfreie, vereinsungebundene Sport- und Aktivitätsflächen, wo Jugendliche sich treffen können, um z. B. Basketball zu spielen. Auch Bibliotheken können Begegnungsstätten werden.

Keine Benachteiligung: Wir fordern kostenlose Hygieneartikel in allen öffentlichen Gebäuden.

Mehr Mitsprache: Der Stadtjugendrat soll als politische Stimme der Jugend stärker einbezogen werden und sich an alle Schulformen, inklusive der Förderschulen, richten.

Gutes Klima: Paderborn will bis 2035 CO₂-neutral sein. Dafür müssen wir eine Menge tun: erneuerbare Energien nutzen, die Innenstadt begrünen, Energie-Speichermöglichkeiten verstärkt nutzen… Die Stadt macht schon eine Menge, z. B. mit dem Klimaaktionsplan, der Nachhaltigkeitsstrategie (für einen maßvollen Umgang mit allen Ressourcen) und dem IMOK (Integriertes Mobilitätskonzept). Das IMOK sieht vor, dass mehr umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Rad und ÖPNV genutzt werden. Diese würde ich fortführen und umsetzen.

Als Bürgermeister würde ich mich natürlich für diese Ziele einsetzen, wäre aber auch für viele andere wichtige Themen zuständig, beispielsweise für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die Umsetzung des Masterplans für das Zukunftsquartier an der Driburger Straße. Dafür hat die SPD zusammen mit anderen eine Entwicklungsgesellschaft durchgesetzt. Auch der OGS-Ausbau an den Grundschulen wird noch eine große Herausforderung werden. Ich werde darauf achten, dass nicht nur neue Räume geschaffen werden, sondern dass es auch gutes Personal für die Betreuung gibt.

Das sind nur ein paar knapp gefasste Beispiele. Unser Wahlprogramm findet Ihr unter https://spd-paderborn.de/wahlprogramm/.

Ich freue mich, wenn Ihr am 14.9. wählen geht, und am besten demokratische Bewerber!

Herzliche Grüße

Euer Roger Voigtländer

Kandidat der SPD für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Paderborn

Viele Fragen rund um die Baustellen am Bahnhof

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SPD-Fraktion stellt Anfrage im Bauausschuss

Seit Anfang 2024 ist der Neubau des Paderborner Hauptbahnhofs zu großen Teilen fertiggestellt. Das Hotel ist ebenfalls in Betrieb. Dennoch sieht es am Gleis 1 noch wie auf einer Baustelle aus, stellt die SPD-Fraktion fest. In einer Anfrage an den Bauausschuss in der kommenden Woche möchten die Sozialdemokraten wissen, wann und wo noch Restarbeiten durchgeführt werden und wann beispielsweise der Bauzaun an Gleis 1 abgebaut wird. „Die Zugangssituation aus der Halle führt an Betonklötzen vorbei. Die Breite des Bahnsteigs wird durch den angesprochenen Bauzaun eingeschränkt und zu den Stoßzeiten wird der Platz für die Fahrgäste sehr eng. Der Begegnungsverkehr der aussteigenden mit den einsteigenden Reisenden ist aufgrund der Enge problematisch. Ein weiteres Problem ist die beengte Platzsituation bei durchfahrenden Zügen“, heißt es in den Erläuterungen zur Anfrage. „Wir wollen außerdem wissen, wann der Bau des Fahrradparkhauses und des Mobilitätshubs beginnt und warum der Baubeginn dafür immer wieder verschoben wird“, erklärt Ratsherr Ulrich Koch. Die aktuelle Situation am Bahnhof sei wenig einladend, so Koch, der in dem Zusammenhang auf die erhebliche finanzielle Unterstützung der Stadt für den Neubau hinweist.

 

Hier finden Sie unsere Anfrage.

Paderborn – Sicher. Für alle

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Mehr Hilfe. Mehr Schutz. Klare Haltung.

Die SPD Paderborn betont die Bedeutung einer sachorientierten Ordnungspolitik zur Gewährleistung von Sicherheit im öffentlichen Raum. Obwohl Paderborn im Landesvergleich als relativ unauffällig gilt, bestehen auch hier Herausforderungen wie Angsträume, Gewaltvorfälle und Drogenproblematiken. Dabei wird kritisiert, dass Einzeltaten häufig politisch instrumentalisiert und ganze Bevölkerungsgruppen diffamiert werden – was nachhaltige Lösungen erschwert.

Die Stadt begegnet diesen Herausforderungen unter anderem mit dem „Büro für Ordnung, Schutz und Sicherheit“ (B.O.S.S.), das Polizei und Ordnungsamt in gemeinsamen Maßnahmen wie Streifengängen bündelt. Ziel ist es, sowohl die objektive Sicherheitslage als auch das subjektive Sicherheitsempfinden zu verbessern – bei Großveranstaltungen wie im Alltag. Angsträume entstehen dabei häufig durch bauliche Mängel oder wiederholte Delikte wie Raub und Körperverletzung. Auch Suchtproblematiken im öffentlichen Raum wirken sich negativ auf das Sicherheitsgefühl aus, wobei Verdrängungsmaßnahmen meist wirkungslos bleiben.

Maßnahmen wie Videoüberwachung werden von der SPD mit Skepsis betrachtet. Zwar könne sie bei der Aufklärung helfen und abschreckend wirken, doch stelle sie keinen Ersatz für umfassendere Ansätze dar – insbesondere im Hinblick auf Datenschutz, Wirksamkeit und Aufwand. Statt symbolpolitischer Maßnahmen fordert die SPD pragmatische und nachhaltige Lösungen.

Dazu zählt die bessere personelle und finanzielle Ausstattung sozialer Hilfsangebote sowie die Einrichtung eines Drogenkonsumraums, um den Konsum harter Drogen in ein kontrolliertes Umfeld zu verlagern. Besonders im Fokus steht auch der Schutz vor häuslicher Gewalt – vorrangig gegen Frauen und Kinder – durch Ausbau bestehender Unterstützungsstrukturen wie dem Frauenhaus und Beratungsstellen.

Pauschale Urteile über geflüchtete Menschen, insbesondere unbegleitete Minderjährige, lehnt die SPD ab. Stattdessen setzt sie auf Differenzierung und betont deren Potenzial. Zudem engagiert sich die Partei für einen umfassenden Bevölkerungsschutz mit Maßnahmen wie dem Neubau eines Schutzzentrums, Stärkung der Selbsthilfefähigkeit der Bürger sowie guter Ausstattung von Feuerwehr und Rettungsdiensten.

Unsere Forderungen

  • bessere personelle und finanzielle Ausstattung sozialer Hilfsangebote
  • Einrichtung eines Drogenkonsumraums, um den Konsum harter Drogen in ein kontrolliertes Umfeld zu verlagern
  • Schutz vor häuslicher Gewalt – vorrangig gegen Frauen und Kinder – durch Ausbau bestehender Unterstützungsstrukturen wie dem Frauenhaus und Beratungsstellen

Starke Verwaltung für eine starke Stadt

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Digital. Bürgernah. Effizient. Für ein modernes Paderborn.

Die Stadt Paderborn hat mit der Rekommunalisierung von Versorgungsnetzen, der Gründung eigener Stadtwerke, einer kommunalen Wohnungsgesellschaft sowie einer Entwicklungsgesellschaft bedeutende Investitionen getätigt. Diese Maßnahmen sichern nicht nur die öffentliche Daseinsvorsorge, sondern tragen auch langfristig zur Stabilisierung der städtischen Finanzen bei. Dennoch bleibt die Haushaltslage trotz guter Steuereinnahmen angespannt, da in den kommenden Jahren zahlreiche kostenintensive Investitionen anstehen. Dazu zählen unter anderem Projekte zur Digitalisierung, Maßnahmen zur Klimaanpassung, der Ausbau des offenen Ganztags (OGS) sowie die Folgen gesetzlicher Änderungen wie bei den Straßenausbaubeiträgen.

Viele dieser Ausgaben beruhen auf gesetzlichen Vorgaben von Bund und Land. Die SPD Paderborn fordert daher die konsequente Anwendung des Konnexitätsprinzips („Wer bestellt, bezahlt!“), um die finanzielle Belastung der Kommunen gerechter zu verteilen. Darüber hinaus soll die Einführung eines sogenannten Kommunalsolis geprüft werden, um die Abhängigkeit von der Gewerbesteuer zu verringern.

Aus Sicht der SPD kann eine Stadt nur erfolgreich sein, wenn sie über eine gut ausgestattete und effizient organisierte Verwaltung mit qualifiziertem Personal verfügt, das bürgernah agiert. Die zunehmende Digitalisierung bringt neue Herausforderungen und Strukturveränderungen für die Verwaltung mit sich. Gleichzeitig erfordern Projekte im Bereich Konversion, neue Mobilitätskonzepte und Quartiersarbeit eine stärkere Bürgerbeteiligung.

Die SPD setzt sich daher für folgende Ziele ein: solide Finanzen mit ausreichend Investitionsspielraum, eine personell gut ausgestattete Verwaltung, die die Vielfalt der Stadtgesellschaft widerspiegelt, den zügigen Ausbau der digitalen Verwaltungsinfrastruktur, eine Kombination aus digitalem Bürgerservice und persönlichem „Face-to-Face“-Angebot sowie den Erhalt dezentraler Verwaltungsstellen in Schloß Neuhaus und Elsen.

Unsere Forderungen

  • konsequente Anwendung des Konnexitätsprinzips („Wer bestellt, bezahlt!“), um die finanzielle Belastung der Kommunen gerechter zu verteilen
  • Einführung eines sogenannten Kommunalsolis, um die Abhängigkeit von der Gewerbesteuer zu verringern
  • solide Finanzen mit ausreichend Investitionsspielraum
  • personell gut ausgestattete Verwaltung, die die Vielfalt der Stadtgesellschaft widerspiegelt
  • zügiger Ausbau der digitalen Verwaltungsinfrastruktur
  • Kombination aus digitalem Bürgerservice und persönlichem „Face-to-Face“-Angebot
  • Erhalt dezentraler Verwaltungsstellen in Schloß Neuhaus und Elsen

Kultur für alle

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Kultur, Sport und Erholung ist Lebensqualität

Die SPD Paderborn betont die Bedeutung von Kultur, Sport und Erholung für die Lebensqualität in der Stadt. Kulturelle Angebote sollen nicht nur erhalten, sondern auch an veränderte gesellschaftliche Bedürfnisse angepasst werden. Kultur wird dabei als wichtiger Bestandteil eines urbanen Lebens verstanden, der über reine Unterhaltung hinaus Bildung, Wertevermittlung und Identitätsstiftung ermöglicht. Wirtschaftliche Aspekte dürfen dabei nicht im Vordergrund stehen.

Paderborn verfügt bereits über ein vielfältiges Kulturangebot – von städtischen Einrichtungen wie Museen, Musikschule und Theater bis hin zu privaten Initiativen. Die SPD setzt sich besonders für die Förderung der Erinnerungskultur ein, z. B. durch ein geplantes Mahnmal für die verfolgten Paderborner Sinti. Auch der jährliche Veteranentag soll als öffentliche Veranstaltung etabliert werden.

Zukünftig sollen Theater, Musikveranstaltungen, Bibliotheken und Museen als Orte kultureller Teilhabe weiter gestärkt werden. Besonders wichtig ist der Ausbau sogenannter „Dritter Orte“, also öffentlicher Räume mit hoher Aufenthaltsqualität. Zudem unterstützt die SPD die Nordwestdeutsche Philharmonie und fordert ein Konzept für die 1.250-Jahr-Feier Paderborns im Jahr 2027. Auch das geplante Dokumentationszentrum „Pader“ soll weiterentwickelt werden.

Im Bereich Sport sieht die SPD diesen als zentralen Bestandteil eines lebenswerten städtischen Lebens. Sport fördert Gesundheit, Gemeinschaft und Integration. Mit über 137 Vereinen und mehr als 52.000 Mitgliedern ist der Sport in Paderborn stark verankert. Die SPD fordert daher den gezielten Ausbau des Breitensports, die Anpassung der Fördermittel an steigende Kosten und die Verbesserung der Bedingungen für ältere, mobilitätseingeschränkte und benachteiligte Gruppen. Auch die Bewegungsförderung an Schulen sowie urbane und informelle Sportangebote sollen gestärkt werden, um möglichst vielen Menschen sportliche Betätigung zu ermöglichen.

Unsere Forderungen

  • Mahnmal für die verfolgten Paderborner Sinti
  • jährlicher Veteranentag etabliert als öffentliche Veranstaltung
  • Stärkung der Theater, Musikveranstaltungen, Bibliotheken und Museen als Orte kultureller Teilhabe
  • Ausbau sogenannter „Dritter Orte“, also öffentlicher Räume mit hoher Aufenthaltsqualität
  • Unterstützung der Nordwestdeutsche Philharmonie
  • Konzept für die 1.250-Jahr-Feier Paderborns im Jahr 2027
  • Weiterentwicklung des geplanten Dokumentationszentrums „Pader“
  • Ausbau des Breitensports
  • Anpassung der Fördermittel an steigende Kosten
  • Verbesserung der Bedingungen für ältere, mobilitätseingeschränkte und benachteiligte Gruppen
  • Stärkung der Bewegungsförderung an Schulen sowie urbaner und informeller Sportangebote