Kultur für alle

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Kultur, Sport und Erholung ist Lebensqualität

Die SPD Paderborn betont die Bedeutung von Kultur, Sport und Erholung für die Lebensqualität in der Stadt. Kulturelle Angebote sollen nicht nur erhalten, sondern auch an veränderte gesellschaftliche Bedürfnisse angepasst werden. Kultur wird dabei als wichtiger Bestandteil eines urbanen Lebens verstanden, der über reine Unterhaltung hinaus Bildung, Wertevermittlung und Identitätsstiftung ermöglicht. Wirtschaftliche Aspekte dürfen dabei nicht im Vordergrund stehen.

Paderborn verfügt bereits über ein vielfältiges Kulturangebot – von städtischen Einrichtungen wie Museen, Musikschule und Theater bis hin zu privaten Initiativen. Die SPD setzt sich besonders für die Förderung der Erinnerungskultur ein, z. B. durch ein geplantes Mahnmal für die verfolgten Paderborner Sinti. Auch der jährliche Veteranentag soll als öffentliche Veranstaltung etabliert werden.

Zukünftig sollen Theater, Musikveranstaltungen, Bibliotheken und Museen als Orte kultureller Teilhabe weiter gestärkt werden. Besonders wichtig ist der Ausbau sogenannter „Dritter Orte“, also öffentlicher Räume mit hoher Aufenthaltsqualität. Zudem unterstützt die SPD die Nordwestdeutsche Philharmonie und fordert ein Konzept für die 1.250-Jahr-Feier Paderborns im Jahr 2027. Auch das geplante Dokumentationszentrum „Pader“ soll weiterentwickelt werden.

Im Bereich Sport sieht die SPD diesen als zentralen Bestandteil eines lebenswerten städtischen Lebens. Sport fördert Gesundheit, Gemeinschaft und Integration. Mit über 137 Vereinen und mehr als 52.000 Mitgliedern ist der Sport in Paderborn stark verankert. Die SPD fordert daher den gezielten Ausbau des Breitensports, die Anpassung der Fördermittel an steigende Kosten und die Verbesserung der Bedingungen für ältere, mobilitätseingeschränkte und benachteiligte Gruppen. Auch die Bewegungsförderung an Schulen sowie urbane und informelle Sportangebote sollen gestärkt werden, um möglichst vielen Menschen sportliche Betätigung zu ermöglichen.

Unsere Forderungen

  • Mahnmal für die verfolgten Paderborner Sinti
  • jährlicher Veteranentag etabliert als öffentliche Veranstaltung
  • Stärkung der Theater, Musikveranstaltungen, Bibliotheken und Museen als Orte kultureller Teilhabe
  • Ausbau sogenannter „Dritter Orte“, also öffentlicher Räume mit hoher Aufenthaltsqualität
  • Unterstützung der Nordwestdeutsche Philharmonie
  • Konzept für die 1.250-Jahr-Feier Paderborns im Jahr 2027
  • Weiterentwicklung des geplanten Dokumentationszentrums „Pader“
  • Ausbau des Breitensports
  • Anpassung der Fördermittel an steigende Kosten
  • Verbesserung der Bedingungen für ältere, mobilitätseingeschränkte und benachteiligte Gruppen
  • Stärkung der Bewegungsförderung an Schulen sowie urbaner und informeller Sportangebote

Mehr grün, mehr Leben, mehr Zukunft

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Wir schützen Natur und Klima – für ein lebenswertes Paderborn.

Die SPD Paderborn misst dem Erhalt von Grünflächen und natürlichen Freiräumen eine zentrale Bedeutung im Kontext des Umwelt- und Klimaschutzes bei. In einer Stadt, die kontinuierlich wächst, warnt sie vor einem ungebremsten Flächenverbrauch, der wertvolle Natur- und Erholungsräume sowie Frischluftschneisen gefährden könnte. Um dem entgegenzuwirken, fordert sie ein nachhaltiges, flächensparendes Bodenmanagement und setzt sich dafür ein, dass neue Wohn- und Gewerbegebiete bevorzugt auf Brachflächen oder in integrierten städtebaulichen Lagen entstehen.

Rund 30 % des Stadtgebiets sind bereits als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen, wovon 4 % unter Naturschutz stehen. Zusätzlich befinden sich Gebiete von europäischer Bedeutung – wie das Flora-Fauna-Habitat und Vogelschutzgebiet Senne – in der Umgebung. Die SPD möchte diese Standards im Naturschutz bewahren und ausbauen. Projekte wie die Renaturierung der Paderauen dienen als Vorbild für eine gelungene Verbindung von Naturschutz, Klimaanpassung und Naherholung.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Pflege des Baumbestandes. Die SPD will ein städtisches Baumschutzkonzept weiterentwickeln, die Wiedereinführung der Baumschutzsatzung durchsetzen und eine diversifizierte Aufforstung im Stadtgebiet vorantreiben. Gleichzeitig sollen urbane Begrünungskonzepte wie Dach- und Fassadenbegrünung, Urban Gardening und Urban Farming ausgebaut werden. Diese Maßnahmen sollen nicht nur das Stadtklima verbessern, sondern auch zur Artenvielfalt und zur Lebensqualität beitragen.

Zudem befürwortet die SPD innovative Entwässerungskonzepte nach dem Schwammstadt-Prinzip, um mit Starkregenereignissen besser umgehen zu können und das Mikroklima durch mehr Grün zu verbessern. Auch der Erhalt und die Schaffung neuer Schrebergärten sind Teil ihrer Strategie zur Förderung von Grünflächen in der Stadt.

Insgesamt betrachtet die SPD den Schutz und Ausbau von Grünflächen als unverzichtbaren Bestandteil einer nachhaltigen Stadtentwicklung, die sowohl dem Klima- als auch dem sozialen Zusammenhalt zugutekommt.

Unsere Forderungen

  • nachhaltiges, flächensparendes Bodenmanagement
  • Entstehung neuer Wohn- und Gewerbegebiete auf Brachflächen oder in integrierten städtebaulichen Lagen
  • Standards im Naturschutz bewahren und ausbauen
  • Weiterentwicklung des städtischen Baumschutzkonzepts
  • Wiedereinführung der Baumschutzsatzung durchsetzen
  • diversifizierte Aufforstung im Stadtgebiet
  • Ausbau urbaner Begrünungskonzepte wie Dach- und Fassadenbegrünung, Urban Gardening und Urban Farming
  • innovative Entwässerungskonzepte nach dem Schwammstadt-Prinzip
  • Erhalt und Schaffung neuer Schrebergärten

Wirtschaft stärken. Arbeit sichern

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Für Innovation, gute Jobs und soziale Sicherheit.

Der Wirtschaftsstandort Paderborn hat sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt, unter anderem durch neue Unternehmen und Erweiterungen bestehender Betriebe. Ziel ist es, weiteres Wachstum zu fördern, neue Firmen anzusiedeln und dadurch Arbeitsplätze, Kaufkraft und Gewerbesteuereinnahmen zu steigern. Paderborn verfügt über starke Kompetenzfelder, insbesondere in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie, Maschinenbau, Elektronik, Automotive und Ernährungswirtschaft. Eine enge Verbindung von Wirtschaft, Wissenschaft und einem positiven Gründerklima stärkt die Zukunftsfähigkeit der Region.

Die Stadt bietet mit ihrer zentralen Lage, guter Verkehrsanbindung (Autobahn, Flughafen, Schiene) und hoher Ausbildungsqualität (u. a. durch Universität, Hochschulen und Berufsbildungszentren) attraktive Voraussetzungen für Unternehmen und Fachkräfte. Die Gesundheitswirtschaft spielt als Zukunftsbranche ebenfalls eine wichtige Rolle.

Für eine nachhaltige Entwicklung müssen sowohl harte als auch weiche Standortfaktoren stimmen. Dazu zählen gute Infrastruktur, ein investitionsfreundliches Klima, attraktive Lebensbedingungen und vielfältige Bildungs-, Kultur- und Freizeitangebote. Die SPD setzt sich für stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und ein unternehmensfreundliches Umfeld ein.

Bereits getroffene Maßnahmen wie der „Masterplan Zukunftsquartier“, die Entwicklung des Alanbrooke-Areals und der Ausbau des Technologieparks sollen innovative Unternehmen, insbesondere Ausgründungen aus der Universität, in der Stadt halten. Gleichzeitig dürfen klassische Wirtschaftsbereiche wie Handwerk, Einzelhandel und produzierendes Gewerbe nicht vernachlässigt werden.

Zentrale Vorhaben der SPD sind unter anderem: die Weiterentwicklung des Technologieparks, die Quartiersentwicklung auf dem Waldkamp-Gelände, die Realisierung eines Container-Hubs zwischen Elsen und Hauptbahnhof, die Stärkung des innerstädtischen Einzelhandels, Qualifizierungsoffensiven für benachteiligte Gruppen, die Förderung von Gründerinitiativen, eine nachhaltige Unternehmenskultur, die bessere Ausstattung der Wirtschaftsförderung, ein leichterer Zugang zum Jobticket sowie der Schutz der Sonntagsruhe durch Begrenzung verkaufsoffener Sonntage.

Unsere Forderungen

  • stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und ein unternehmensfreundliches Umfeld
  • Weiterentwicklung des Technologieparks
  • Quartiersentwicklung auf dem Waldkamp-Gelände
  • Realisierung eines Container-Hubs zwischen Elsen und Hauptbahnhof
  • Stärkung des innerstädtischen Einzelhandels
  • Qualifizierungsoffensiven für benachteiligte Gruppen
  • Förderung von Gründerinitiativen
  • Schaffung einer nachhaltigen Unternehmenskultur
  • bessere Ausstattung der Wirtschaftsförderung
  • leichterer Zugang zum Jobticket
  • Schutz der Sonntagsruhe durch Begrenzung verkaufsoffener Sonntage

Eine Innenstadt. Für Alle

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Lebendig. Sozial. Zukunftsfest.

Vorsorge heute verhindert die Sorgen von morgen – diesem Grundsatz folgt die SPD mit praxisnahen Maßnahmen gegen Benachteiligung. Dabei stehen besonders Menschen im Fokus, die oft übersehen werden: Kinder in Armut, Erkrankte, alte oder isolierte Personen. Sie benötigen konkrete Hilfe und niedrigschwellige Angebote.

Gerade in sozial benachteiligten Stadtteilen braucht es Projekte, die aktiv auf Betroffene zugehen – ob bei Drogenabhängigkeit, Obdachlosigkeit oder in prekären Lebensverhältnissen. Angebote wie Safer-Use-Programme, Therapieplätze oder Notunterkünfte sind unverzichtbar.

Viele soziale Leistungen werden durch freie Träger erbracht, die aktuell stark unter finanziellen Kürzungen leiden. Sie müssen zunehmend Eigenanteile leisten, was ihre Arbeit erschwert. Gleichzeitig steigt der Bedarf an sozialen Diensten. Die SPD fordert daher eine gesicherte kommunale Finanzierung, insbesondere zur Deckung gestiegener Personalkosten und zur Sicherung qualifizierter Fachkräfte.

Armut und soziale Ungleichheit erfordern entschlossene politische Maßnahmen. Transferleistungen allein reichen nicht. Auf kommunaler Ebene braucht es zusätzliche Unterstützung. Kinderarmut darf nicht verdeckt bleiben, sondern muss mit gezielter Hilfe begegnet werden, um Bildungsbenachteiligung zu verhindern. Senior\*innen brauchen im Alter bezahlbare, passende Wohnformen in ihrem gewohnten Umfeld. Altersarmut und Isolation müssen durch Quartiersarbeit frühzeitig erkannt und verhindert werden.

Ebenso bleibt Gleichstellung eine zentrale Aufgabe: Die SPD unterstützt die Arbeit der Gleichstellungsstelle für mehr Gerechtigkeit aller Geschlechter, insbesondere bei der Repräsentanz in Führungspositionen, beim Schutz vor Gewalt und bei der Prävention von Femiziden.

Dazu setzt sich die SPD für den Erhalt und Ausbau sozialer Beratungsangebote, für die Aufklärung zu Hilfen bei häuslicher Gewalt und für die Stärkung von Frauenhäusern, für die Förderung von Frauen in Verwaltung und Betrieben und für kostenlose Menstruationsprodukte in städtischen Gebäuden, besonders in Schulen, ein.

Unsere Forderungen

  • kreative Lösungen gegen spekulativen Immobilienbesitz, der der nachhaltigen Stadtentwicklung entgegenwirkt
  • familienfreundliche Aufenthaltsräume und Angebote

Vielfalt ist unsere Stärke

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Für ein Paderborn, in dem alle Menschen teilhaben.

Paderborn ist eine multikulturelle Stadt mit Menschen aus über 100 Nationen, die das städtische Leben bereichern. Diese Menschen sind nicht nur wertvolle Arbeitskräfte, sondern vor allem Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich in der Stadt zuhause fühlen. Die Integration ist bisher gut gelungen – dank der engen Zusammenarbeit zwischen Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, lokalen Vereinen und den Organisationen verschiedener Herkunftsgemeinschaften.

Eine zentrale Rolle bei der Integration spielt der Integrationsrat. In diesem Gremium vertreten gewählte Vertreterinnen und Vertreter mit Zuwanderungsgeschichte die Interessen der Migrantinnen und Migranten im politischen Raum. Die Stadt Paderborn möchte die politische Teilhabe dieses Rates weiter stärken, indem seine Mitglieder in beratender Funktion an allen Ausschüssen des Stadtrates und der Bezirksausschüsse teilnehmen. Wir als SPD unterstützen die Arbeit des Integrationsrates.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Unterstützung junger Zugewanderter beim Spracherwerb und bei der Vorbereitung auf Ausbildung. Viele von ihnen sind motiviert und integrationswillig, was angesichts des Fachkräftemangels besonders wichtig ist.

Daher sollen alle Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Gesellschaft eingebunden werden. Dazu gehört, dass slle Kinder durch gezielte Maßnahmen frühzeitig Zugang zu KiTas und damit zur deutschen Sprache erhalten. Weitere niederschwellige Sprachangebote sollen migrierten Menschen helfen, auf Augenhöhe am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben – auch ohne Sprachzertifikate. Ein professionelles Quartiersmanagement soll die Jugendarbeit und das nachbarschaftliche Zusammenleben stärken. Dafür wünschen wir uns eine ehrenamtliche Initiative, um zivilgesellschaftliches Engagement zu fördern.

Für Migrantinnen und Migranten im Warte- oder Klärungsstatus wird ein freiwilliges Engagement in gemeinnützigen oder landschaftsgestalterischen Projekten angestrebt – unter Berücksichtigung möglicher Entlohnungsmodelle.

Die Städtepartnerschaftsvereine sollen bedarfsgerecht finanziell unterstützt und auch politisch eingebunden werden – durch die Entsendung von gewählten Vertretungen in beratender Funktion in Ausschüsse.

Insgesamt setzt sich die Stadt Paderborn für eine vielfältige, integrative Stadtgesellschaft ein, in der alle Menschen aktiv teilhaben können.

Unsere Forderungen

  • Unterstützung der Arbeit des Integrationsrates
  • frühzeitiger Zugang zu KiTas und damit zur deutschen Sprache für alle zugewanderten Kinder
  • niederschwellige Sprachangebote für migrierten Menschen
  • freiwilliges Engagement in gemeinnützigen oder landschaftsgestalterischen Projekten für Migrantinnen und Migranten im Warte- oder Klärungsstatus – unter Berücksichtigung möglicher Entlohnungsmodelle
  • finanzielle Unterstützung der Städtepartnerschaftsvereine und politische Einbindung – durch die Entsendung von gewählten Vertretungen in beratender Funktion in Ausschüsse

Nah dran – Weil Zusammenhalt vor Ort beginnt

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Wir stärken lebendige Quartiere und soziale Nachbarschaften in ganz Paderborn.

Die SPD setzt sich seit Jahren für sozialen Zusammenhalt und eine nachhaltige Stadt- und Quartiersarbeit in Paderborn ein. Zentrales Anliegen ist die Entwicklung lebenswerter Wohnquartiere, insbesondere durch eine eigens initiierte Entwicklungsgesellschaft, die Konversionsflächen in neue Stadtteile verwandeln soll. Dabei geht es nicht nur um bauliche Veränderungen, sondern vor allem um das soziale Miteinander. Die Förderung der Quartiersarbeit ist für die SPD essenziell und darf nicht durch Sparmaßnahmen gefährdet werden.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Einbindung der Bürgerinnen und Bürger: Ehrenamtliches Engagement, nachbarschaftliche Vernetzung sowie professionelle Koordination sind wichtige Instrumente, um neue Wohnviertel von Beginn an lebendig zu gestalten. Auch bestehende Quartiere sollen durch nachträgliche Infrastrukturmaßnahmen wie Treffpunkte, Vereinsräume und Dienstleistungsangebote gestärkt werden. Die quartiersbezogene Sozialplanung hilft dabei, individuelle Bedarfe zu erkennen und passgenaue Angebote zu schaffen. Ein besonderes Augenmerk gilt der Bekämpfung von Einsamkeit und der Schließung von Versorgungslücken, insbesondere im Pflegebereich.

Angesichts der wachsenden Zahl an alleinlebenden Pflegebedürftigen verfolgt die SPD das Prinzip „ambulant vor stationär“. Dabei sollen kreative und wohnortnahe Lösungen wie Pflege-Wohngemeinschaften gefördert werden, auch wenn Fachkräftemangel die Umsetzung erschwert. Familien, die Pflege übernehmen, brauchen zudem Unterstützung, etwa durch Beratung und Entlastungsangebote, um die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf sicherzustellen und den Verbleib der Pflegebedürftigen in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Im Zentrum steht eine koordinierte wohnortnahe Versorgung, bei der Pflege- und Unterstützungsleistungen als Gesamtpaket organisiert werden können.

Unsere Forderungen

  • Förderung der Quartiersarbeit, die nicht durch Sparmaßnahmen gefährdet werden darf
  • Förderung kreativer und wohnortnaher Lösungen wie Pflege-Wohngemeinschaften

Niemand darf durchs Raster fallen

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Wir kümmern uns. Sozial. Konsequent. Nah bei den Menschen.

Vorsorge heute verhindert die Sorgen von morgen – diesem Grundsatz folgt die SPD mit praxisnahen Maßnahmen gegen Benachteiligung. Dabei stehen besonders Menschen im Fokus, die oft übersehen werden: Kinder in Armut, Erkrankte, alte oder isolierte Personen. Sie benötigen konkrete Hilfe und niedrigschwellige Angebote.

Gerade in sozial benachteiligten Stadtteilen braucht es Projekte, die aktiv auf Betroffene zugehen – ob bei Drogenabhängigkeit, Obdachlosigkeit oder in prekären Lebensverhältnissen. Angebote wie Safer-Use-Programme, Therapieplätze oder Notunterkünfte sind unverzichtbar.

Viele soziale Leistungen werden durch freie Träger erbracht, die aktuell stark unter finanziellen Kürzungen leiden. Sie müssen zunehmend Eigenanteile leisten, was ihre Arbeit erschwert. Gleichzeitig steigt der Bedarf an sozialen Diensten. Die SPD fordert daher eine gesicherte kommunale Finanzierung, insbesondere zur Deckung gestiegener Personalkosten und zur Sicherung qualifizierter Fachkräfte.

Armut und soziale Ungleichheit erfordern entschlossene politische Maßnahmen. Transferleistungen allein reichen nicht. Auf kommunaler Ebene braucht es zusätzliche Unterstützung. Kinderarmut darf nicht verdeckt bleiben, sondern muss mit gezielter Hilfe begegnet werden, um Bildungsbenachteiligung zu verhindern. Senior\*innen brauchen im Alter bezahlbare, passende Wohnformen in ihrem gewohnten Umfeld. Altersarmut und Isolation müssen durch Quartiersarbeit frühzeitig erkannt und verhindert werden.

Ebenso bleibt Gleichstellung eine zentrale Aufgabe: Die SPD unterstützt die Arbeit der Gleichstellungsstelle für mehr Gerechtigkeit aller Geschlechter, insbesondere bei der Repräsentanz in Führungspositionen, beim Schutz vor Gewalt und bei der Prävention von Femiziden.

Dazu setzt sich die SPD für den Erhalt und Ausbau sozialer Beratungsangebote, für die Aufklärung zu Hilfen bei häuslicher Gewalt und für die Stärkung von Frauenhäusern, für die Förderung von Frauen in Verwaltung und Betrieben und für kostenlose Menstruationsprodukte in städtischen Gebäuden, besonders in Schulen, ein.

Unsere Forderungen

  • kommunale Finanzierung zur Deckung gestiegener Personalkosten und zur Sicherung qualifizierter Fachkräfte
  • Hilfe bei Kinderarmut, um Bildungsbenachteiligung zu verhindern
  • bezahlbare, passende Wohnformen für Senior\*innen in ihrem gewohnten Umfeld
  • mehr Gerechtigkeit aller Geschlechter
  • Erhalt und Ausbau sozialer Beratungsangebote
  • Aufklärung zu Hilfen bei häuslicher Gewalt
  • Stärkung von Frauenhäusern
  • Förderung von Frauen in Verwaltung und Betrieben
  • kostenlose Menstruationsprodukte in städtischen Gebäuden, besonders in Schulen

Mehr Platz, mehr Bus, mehr Rad

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Wir machen Verkehr neu – klimafreundlich, vernetzt und gerecht.

Die SPD Paderborn betrachtet ein multimodales Mobilitätskonzept als zentrale Zukunftsaufgabe, insbesondere aus verkehrs-, klima- und sozialpolitischer Sicht. Ziel ist eine umweltgerechte und sozialverträgliche Verkehrspolitik, die den öffentlichen Raum neu verteilt und gleichwertige Bedingungen für alle Verkehrsteilnehmenden schafft. Grundlage dafür ist das Integrierte Mobilitätskonzept (IMOK), dessen Maßnahmen nun schrittweise umgesetzt werden sollen.

Das Innenstadtleben soll durch die Reduktion des Pkw- und Lkw-Verkehrs und dem ausgleichenden Angebot für Busse, Radfahrer und Fußgänger verbessert werden. Während innerstädtisch bereits ein dichter Bustakt besteht, müssen die Verbindungen in die Stadtteile und ins Umland weiter optimiert werden. Dazu wird ein Stadt-Umland-Konzept angestrebt, das eine bessere Koordination der Verkehrsträger ermöglicht.

Derzeit ist der Verkehr in Paderborn noch stark autofokussiert und unkoordiniert. Das führt zu Belastungen für alle Beteiligten. Die SPD setzt sich daher für eine bessere Vernetzung aller Verkehrsmittel ein, etwa durch finanzielle und bauliche Anreize sowie den Bau eines Mobilitäts-Hubs am Hauptbahnhof. Weitere Maßnahmen sollen folgen.

Besondere Beachtung sollen ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Handicap finden – mit dem Ziel einer umfassenden Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und in allen Verkehrsmitteln. Bis 2030 strebt die SPD an, mindestens 50 % des sogenannten Modal Splits auf umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Bus, Bahn, Fahrrad und Fußverkehr zu verlagern.

Konkrete Maßnahmen sind unter anderem: langfristig kostenloser ÖPNV, beschleunigter Busverkehr, klimafreundliche Modernisierung der Busflotte, sichere und barrierefreie Fußwege, ein besseres Radwegenetz sowie mehr Fahrradstraßen und -stellplätze, vorzugsweise mit Wetterschutz und E-Bike-Ladestationen. Auch eine bessere ICE/IC-Anbindung und schnellere Bahnverbindungen nach Bielefeld und Hannover bleiben wichtige Ziele.

Unsere Forderungen

  • Stadt-Umland-Konzept, das eine bessere Koordination der Verkehrsträger ermöglicht
  • bessere Vernetzung aller Verkehrsmittel, etwa durch finanzielle und bauliche Anreize sowie den Bau eines Mobilitäts-Hubs am Hauptbahnhof
  • langfristig kostenloser ÖPNV
  • beschleunigter Busverkehr
  • klimafreundliche Modernisierung der Busflotte
  • sichere und barrierefreie Fußwege
  • besseres Radwegenetz sowie mehr Fahrradstraßen und -stellplätze, vorzugsweise mit Wetterschutz und E-Bike-Ladestationen
  • bessere ICE/IC-Anbindung und schnellere Bahnverbindungen nach Bielefeld und Hannover

Paderborn für alle, ohne Hürden

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Wir machen unsere Stadt inklusiv – analog und digital

Die SPD Paderborn setzt sich für die Einrichtung eines Behindertenbeirates ein, der inklusive Themen in der Stadt identifizieren, beraten und dem Rat zur Entscheidung vorlegen soll. Ziel ist es, Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben zu ermöglichen. Im Mittelpunkt steht dabei die umfassende Barrierefreiheit – sowohl im öffentlichen Raum als auch im digitalen Bereich.

Trotz erster Verbesserungen, etwa am Domplatz oder beim Neubau des Stadthauses, gibt es laut SPD noch zahlreiche Defizite. So sei die Stadtplanung zu stark auf den Autoverkehr ausgerichtet, was Menschen mit Behinderung benachteilige. Besonders Rollstuhlfahrende sehen sich im Alltag mit baulichen Hindernissen konfrontiert: Schwellen an Eingängen, unzureichend abgesenkte Bordsteine oder schwer auffindbare behindertengerechte Toiletten schränken ihre Mobilität stark ein. Auch der Ausbau der Fahrradwege und der Rückbau von Ampelanlagen werfen neue Herausforderungen für die barrierefreie Gestaltung auf.

Darüber hinaus betont die SPD, dass Barrierefreiheit heute auch digitale Teilhabe bedeutet. Der aktuelle Internetauftritt der Stadt bietet zwar Zugangshilfen, diese seien jedoch überladen, teilweise funktionsuntüchtig und schwer zu bedienen – auch für Menschen ohne Handicap. Es fehle zudem an Inhalten in Leichter Sprache. Die SPD fordert deshalb eine grundlegende Überarbeitung der städtischen Online-Angebote gemäß den Richtlinien der WCAG.

Konkret setzt sich die SPD für folgende Maßnahmen ein: barrierefreie Umbauten in öffentlichen Einrichtungen, längere Grünphasen an Fußgängerampeln für Gehbehinderte, bessere Information über barrierefreie touristische Ziele inklusive mobiler Rampen sowie eine barrierearme, nutzerfreundliche digitale Infrastruktur. Damit soll Paderborn inklusiver und lebenswerter für alle Bürgerinnen und Bürger werden.

Unsere Forderungen

  • Einrichtung eines Behindertenbeirates
  • grundlegende Überarbeitung der städtischen Online-Angebote gemäß den Richtlinien der WCAG
  • barrierefreie Umbauten in öffentlichen Einrichtungen
  • längere Grünphasen an Fußgängerampeln für Gehbehinderte
  • bessere Information über barrierefreie touristische Ziele inklusive mobiler Rampen
  • eine barrierearme, nutzerfreundliche digitale Infrastruktur

Gleiche Chancen für Alle, von Anfang an

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Weil Bildung nicht vom Geldbeutel abhängen darf.

Die SPD Paderborn setzt sich für Chancengleichheit durch umfassende Bildungs- und Betreuungsangebote ein. Bildung gilt als Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe und individuellen Lebenschancen. Ein breites Bildungsangebot – von modernen Schulen über die Universität bis zur VHS – ermöglicht den Bürgerinnen und Bürgern lebenslanges Lernen und persönliche Entwicklung. Dabei wird besonders der Zusammenhang zwischen Bildungsstand und späteren Erwerbschancen betont. Menschen mit geringer Bildung sind häufiger von Arbeitslosigkeit und Armut betroffen. Deshalb fordert die SPD gezielte Investitionen in frühkindliche Bildung, flächendeckende kostenfreie Kita-Plätze und wohnortnahe Grundschulen, um soziale Ungleichheiten frühzeitig auszugleichen.

Ein kostenloser Zugang zu Bildungseinrichtungen von der Kita bis zur Hochschule ist für die SPD zentral. Gleichzeitig sollen Bildungseinrichtungen sowohl leistungsstarke als auch benachteiligte Kinder fördern. Die Stadt hat durch den Ausbau der digitalen und baulichen Infrastruktur – etwa durch die „Lernstatt Paderborn“ – bereits wichtige Schritte unternommen. Dennoch bleiben Herausforderungen bestehen, insbesondere beim qualitativen Ausbau der offenen Ganztagsbetreuung. Die SPD will den Schulentwicklungsprozess kritisch-konstruktiv begleiten.

Konkrete Maßnahmen umfassen ein bedarfsgerechtes, wohnortnahes Kita-Angebot, die gezielte Integration benachteiligter Kinder in Bildungseinrichtungen, regelmäßige Fortbildungen des pädagogischen Personals und die mögliche Wiedereinführung von Schuleinzugsbezirken zur Förderung sozial durchmischter Schulen. Auch der kostenfreie Zugang zur Stadtbibliothek und die Förderung von Schulprojekten zur Berufsorientierung sind Teil des Programms.

Darüber hinaus berücksichtigt die SPD die Vielfalt heutiger Familienformen. Besonders Alleinerziehende und kinderreiche Familien sind von Armut bedroht und benötigen gezielte Unterstützung. Die kommunale Familienpolitik soll daher die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch verlässliche, flexible und qualitativ hochwertige Betreuungsangebote stärken – auch im Hinblick auf den kommenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026. Dazu zählen u. a. betrieblich unterstützte Kinderbetreuung, Tagesmütter für Eltern mit unregelmäßigen Arbeitszeiten und eine bedarfsgerechte Ausstattung der Ganztagsschulen.

Unsere Forderungen

  • gezielte Investitionen in frühkindliche Bildung
  • flächendeckende kostenfreie Kita-Plätze, wohnortnah und bedarfsgerecht
  • wohnortnahe Grundschulen, um soziale Ungleichheiten frühzeitig auszugleichen
  • kostenloser Zugang zu Bildungseinrichtungen von der Kita bis zur Hochschule
  • gezielte Integration benachteiligter Kinder in Bildungseinrichtungen
  • regelmäßige Fortbildungen des pädagogischen Personals
  • Wiedereinführung von Schuleinzugsbezirken zur Förderung sozial durchmischter Schulen
  • kostenfreier Zugang zur Stadtbibliothek
  • Förderung von Schulprojekten zur Berufsorientierung
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch verlässliche, flexible und qualitativ hochwertige Betreuungsangebote – auch im Hinblick auf den kommenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026 (dazu zählen u. a. betrieblich unterstützte Kinderbetreuung, Tagesmütter für Eltern mit unregelmäßigen Arbeitszeiten und eine bedarfsgerechte Ausstattung der Ganztagsschulen)