Ein streitbarer Visionär mit Herz geht viel zu früh

SPD-Fraktion und Ortsverein trauern um Milan Nitzschke

 Schockiert und tief betroffen reagiert die Paderborner SPD auf den Tod ihres langjährigen Mitglieds Milan Nitzschke. „Milan war ein feiner Kerl, ein Visionär, der sich mit Herzblut für seine Sache einsetzte“, so der Fraktions- und Ortsvereinsvorsitzende Roger Voigtländer. Er selbst kannte Nitzschke seit dem gemeinsamen Studium. „Er konnte mit seinem Humor und seiner Herzlichkeit mitreißen und für eine Sache begeistern. Zusammen mit seiner großen Expertise machte ihn das zu einem Vorreiter und Kämpfer für Erneuerbare Energien.“

Nitzschke gehörte für die SPD dem Rat der Stadt Paderborn an und war zeitweise auch stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Er wirkte unter anderem im Bau- und Planungsausschuss und im Kulturausschuss mit. Am 29. Februar 2008 gab er sein Mandat auf. „Milan hat sich stets für ein gutes Miteinander eingesetzt. Auch wenn er sich in den vergangenen Jahren nicht mehr aktiv am Parteileben beteiligte, wird er denen, die ihn kennenlernen durften, sehr fehlen. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie“, erklärt Voigtländer abschließend.

Erst unsere Jobs, dann Eure Profite!

Gemeinsam mit den Gewerkschaften gehen wir am 1. Mai wieder auf die Straße! Seid dabei! Um 10 Uhr beginnt der Demonstrationszug am Rathausplatz, um 11 Uhr die Kundgebung im Riemekepark. Wir haben dem DGB wie in jedem Jahr unsere Solidarität erklärt.

Hier findet Ihr die Solidaritätsadresse von SPD-Ortsverein und SPD-Stadtratsfraktion an den DGB und hier gibt’s das Plakat des DGB.

Sportfreunde Blau-Weiß Paderborn  – Osterfeuer am Monte Scherbelino

Am Ostersonntag hatte ich die Ehre, gemeinsam mit Nadine Massey, Ratskollegin der Linksfraktion, und dem Vereinspräsidenten der Sportfreunde Blau-Weiß, Thomas Schäfers das Osterfeuer zu entzünden.

Eine schöne Tradition in den Ortsteilen unserer Stadt.

Herzlichen Dank an das Organisationsteam der Sportfreunde Blau-Weiß-

v.l. Nadine Massey, Thomas Fischer, Roger Voigtländer

 

Rote Ostereier

Der SPD-Ortsverein wird am Ostersamstag wieder in der Innenstadt mit einem Stand vertreten sein. Am Zugang zum Franz-Stock-Platz verteilen Genossinnen und Genossen wieder rote Ostereier. Wie immer ein Anlass, um mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt ins Gespräch zu kommen, sprechen Sie uns an.

Die SPD in Paderborn wünscht allen ein schönes Osterfest im Kreis ihrer Familie und Freunden.

Allen Teilnehmern beim Paderborner Osterlauf wünschen wir viel Erfolg und Spaß beim Laufen.

 

 

Die Paderborner SPD-Stadtratsfraktion trauert um ihren langjährigen Genossen und Ratsherrn Johannes Brand, der am 9. Dezember im Alter von 72 Jahren verstorben ist. „Wir verlieren mit Johannes Brand einen lebensbejahenden Menschen, der uns mit seiner humorigen Art und seinem großen Herzen viele Jahre aktiv begleitet hat“, erklärt der Fraktions- und Ortsvereinsvorsitzende Roger Voigtländer.

Johannes Brand war von 1999 bis 2014 Mitglied im Rat der Stadt Paderborn. Sein Fokus lag dabei vor allem auf der Arbeit im Betriebsausschuss und Ausschuss für Märkte und Feuerwehr, aber auch im Gebäudemanagement. Neben vielen weiteren Gremien war Brand auch aktiv im Jugendhilfeausschuss und im Ausschuss für Sport und Freizeit. Auch innerhalb der Partei, der er fast 41 Jahre lang angehörte, war er auf unterschiedlichsten Ebenen innerhalb des Kreisverbandes aktiv. Bei der Firma Stute war er viele Jahre im Betriebsrat engagiert und gehörte der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten an. Trotz gesundheitlicher Probleme ist Brand noch zuletzt im Oktober auf der Mitgliederversammlung seiner Partei gewesen.

„Johannes war für uns ein geschätzter Ratskollege und ein guter Kamerad. Seine Fachkenntnis in den Ausschüssen hat er stets zum Wohl unserer Partei eingebracht. Auch abseits des politischen Geschäfts hat er mit seiner frohen Art gezeigt, dass das Leben schön ist“, erinnert sich sein ehemaliger Ratskollege und damaliger Fraktionsvorsitzender Franz-Josef Henze. Brand war abseits von Politik und Beruf gerne bei Schlagerveranstaltungen oder im Karneval unterwegs. „Sein Sinn für Humor und sein Lachen werden uns fehlen“, so die Sozialdemokraten.

Liebe Paderbornerinnen, liebe Paderborner!

Das Jahr 2025 geht zu Ende und es ist Zeit, zurückzublicken.

Die Kommunalwahl im Herbst brachte auch in unserer Fraktion Veränderungen. Verdiente langjährige SPD-Mitglieder sind aus dem Rat ausgeschieden. Alle haben sich für die Bürgerinnen und Bürger in dieser, unserer, Stadt eingesetzt.

Das ehrenamtliche Engagement, egal ob in Sportvereinen, Schule und Kita, in Bürgerinitiativen, Kirchen, Vereinen und eben auch in der Kommunalpolitik verlangt diesen Menschen viel ab. Das betrifft auch die Familien derer, die sich engagieren. Dafür bedanken wir uns als Paderborner SPD bei allen, die sich einsetzen.

Die jetzt bekanntgewordene prekäre Haushaltslage der Stadt Paderborn zeichnete sich schon länger ab. Die anstehenden Haushaltsberatungen werden von uns besonders im Hinblick auf eine soziale Stadt betrachtet werden. Wir werden nicht zulassen, dass Populisten die Richtung in unserer Stadt vorgeben. Für uns stehen der Mensch und seine Würde im Vordergrund. Dafür werden wir uns einsetzen.

Lassen Sie uns im kommenden Jahr weiter gemeinsam dafür kämpfen, dass die Distanziertheit der Mitte nicht zum Hass wird. Damit ein echtes Miteinander und der Frieden in unserer Stadt erhalten bleiben.

Wir wünschen Ihnen eine friedliche Weihnachtszeit, ein harmonisches Miteinander mit Ihren Lieben und ein gesundes und möglichst sorgenfreies Jahr 2026!

Jünger und hochmotiviert: Am vergangenen Samstag haben die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Paderborn im Hotel Aspethera ihren neuen Vorstand gewählt. „Uns ist eine gute Zusammensetzung aus erfahrenen Genossinnen und Genossen sowie jungen Parteimitgliedern gelungen. Sechs von elf Vorständlern sind Jusos, also höchstens 35 Jahre alt. Das bringt frischen Wind in unsere Arbeit“, findet der alte und neue Vorsitzende Roger Voigtländer, der sich über den harmonischen Ablauf der Sitzung freut. Die bisherige Co-Vorsitzende Daisy Höcker trat nicht erneut an, künftig wird Nicole Neundorf den zweiten Teil der Doppelspitze bilden.

Stellvertretende Vorsitzende sind Ronja Emma Blankenburg und Thomas Stollburges, Kassierer bleibt Michael Deppe, Schriftführer ist Peter Mazur. Fünf Beisitzerinnen und Beisitzer komplettieren den Ortsvereinsvorstand: Björn Buxot, Jonas Kamrath, Ricarda Klemme, Vanessa Rizzello und Luisa Wiederhold.

Weitere Themen der trotz des Feiertagswochenendes gut besuchten Mitgliederversammlung: die Mehrheitsverhältnisse des zukünftigen Stadtrats und Berichte aus der Kreistags- (Silke Kohaupt) sowie der Stadtratsfraktion (Franz-Josef Henze). Auf der Tagesordnung stand zudem ein inhaltlicher Antrag: Der SPD-Ortsverein sprach sich einstimmig für eine klare Positionierung der Partei zur Planbarkeit in den Bildungsberufen aus. Die Entfristung von Lehrer-Angestelltenverhältnissen, der Ausschluss von Vertragspausen, Vertretungs- und Entlastungspools sowie sofort ausschreibbare und voll budgetierte Stellen sollen ins Landeswahlprogramm der SPD aufgenommen werden. „Damit schaffen wir Planbarkeit für Lehrerinnen und Lehrer, sichern den Unterricht und entlasten Familien“, so die Antragstellerin Cynthia Arnold.

„Der neue Vorstand wird verstärkt auf ein Miteinander setzen, um unsere Mitglieder intensiver in die politische Arbeit einzubeziehen. Sie alle sind Fachleute in ihrem persönlichen Umfeld und durch ihre Erfahrungen. Ihre Hinweise und Impulse wollen wir für die Arbeit im Stadtrat und im Kreistag nutzen“, so die neue Vorsitzende Nicole Neundorf.

Für die Arbeit in den beiden kommunalen Parlamenten rechnen die Paderborner Genossinnen und Genossen mit herausfordernden Situationen. Sie gehen jedoch von einer konstruktiven Zusammenarbeit mit anderen Fraktionen aus. Das ist auch in der Vergangenheit oft gelungen.

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Foto, v. l.: Ronja Blankenburg, Luisa Wiederhold, Michael Deppe, Roger Voigtländer, Nicole Neundorf, Peter Mazur, Thomas Stollburges, Björn Buxot, Ricarda Klemme, Vanessa Rizzello, nicht im Bild ist Jonas Kamrath

 

„Wahlberechtigte sind hervorragend informiert“

„Wir sind froh, dass zwei geeignete Bewerber in der Stichwahl sind. Natürlich hätten wir uns eine SPD-Beteiligung gewünscht. Zugleich meinen wir, dass zwei Kandidaten zur Wahl stehen, die dem Amt gewachsen sind und die fest auf dem Boden der Demokratie stehen“, erklärt SPD-Vorsitzender und Bürgermeisterkandidat Roger Voigtländer. Der SPD-Ortsverein habe sich dazu entschieden, keine Wahlempfehlung für den 28. September auszusprechen.

„Für beide Kandidaten spricht viel, aber es gibt auch Gegenargumente. Die Wählerinnen und Wähler in Paderborn sollten das selbst entscheiden, dazu brauchen sie nicht die Empfehlung anderer Parteien“, so Voigtländer weiter.

Entscheidend ist, dass der kommende Bürgermeister auf eine gute Zusammenarbeit aller demokratischen Kräfte im Rat setzt. Angesichts der unklaren Mehrheitsverhältnisse geht es darum, zusammenzuführen und nicht zu spalten, betonen die Sozialdemokraten.

Dabei sehen sie sich selbst ebenso wie die anderen Fraktionen in der Verantwortung: „Wir müssen uns disziplinieren, um für Paderborn trotz unklarer politischer Mehrheiten das Beste zu erreichen. Alle Ratsmitglieder sollten sich ihrer Verantwortung für unsere Stadt bewusst sein, respektvoll miteinander umgehen und Parteipolitik der konstruktiven Arbeit im Rat unterordnen. Wir erwarten, dass der neue Bürgermeister in diesem Sinne vorangeht, Maßstäbe setzt, gute Ideen einbringt und kreative Kompromisse entwickelt.“

Am Sonntag ist es soweit; es wird sich zeigen, ob die SPD in Paderborn und ich als Bürgermeisterkandidat der SPD Sie, die Wählerinnen und Wähler in unserer Stadt, überzeugen konnten.

Egal, wie sich die Wahlergebnisse im Laufe des Sonntagabends entwickeln; wir alle in der SPD Paderborn haben um jede Stimme gekämpft. In zahlreichen Haustürbesuchen, bei Gesprächen in Vereinen, Firmen und Institutionen und vor allem an unseren Wahlkampfständen in der Innenstadt und in den Ortsteilen haben wir deutlich gemacht, was wir für Paderborn und vor allem für Sie wollen. Soziale Politik, zukunftsfähige und nachhaltige Stadtentwicklung für alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Bezahlbaren Wohnraum in Quartieren in denen man sich wohlfühlen und gut leben kann. Wohnortnahe Versorgung, sowohl im medizinischen Bereich wie auch beim Einkaufen vor Ort.

Hier eine Zusammenfassung der vielen Aktivitäten in den letzten Monaten.

Auf diesem Weg möchte ich mich bei Ihnen für ihre Unterstützung, die vielen tollen Gespräche, auch für Kritik bedanken.

Ich habe diesen Wahlkampf nicht allein bestritten. An unseren Ständen, bei unseren Aktionen haben viele mitgemacht und sich manche Stunde für die Demokratie eingesetzt. Viele haben im Hintergrund gearbeitet. Allen diesen Freundinnen und Freunden bin ich unendlich dankbar für ihre Zeit und Unterstützung.

Sollten wir es in die Stichwahl um das Amt des Bürgermeisters schaffen, weiß ich, dass diese vielen Menschen auch in die Verlängerung gehen. Dann gilt es bis Sonntag, den 28. September erneut alles zu geben!

Herzlichst

Ihr Roger Voigtländer

Das Sondervermögen fair verteilen

Aus dem Bundes-Sondervermögen für Infrastrukturinvestitionen von Ländern und Kommunen in Höhe von 100 Mrd. Euro wird Nordrhein-Westfalen über den Länderanteil rund 21 Milliarden Euro erhalten. Die SPD hat ein Konzept erarbeitet, wie diese Mittel verteilt werden sollen. Die SPD-Landtagsfraktion wird in der kommenden Plenarwoche (17.-19. September 2025) den entsprechenden Antrag dazu („Kommunen in Nordrhein-Westfalen fair beteiligen – Kommunalquote aus dem Bundes-Sondervermögen festlegen!“) zur direkten Abstimmung stellen. So sollen mindestens 80 Prozent der Mittel, also rund 16,8 Milliarden Euro, an die Städte und Gemeinden gehen. Hierzu erklärt Roger Voigtländer, SPD-Bürgermeisterkandidat und Ortsvereinsvorsitzender in Paderborn:

„Anfang des Jahres konnte sich die SPD in Berlin mit der Idee durchsetzen, ein Sondervermögen für Infrastruktur in Höhe von insgesamt 500 Milliarden Euro zu schaffen, davon allein 100 Mrd. Euro für Infrastrukturinvestitionen von Ländern und Kommunen. Nun muss geklärt werden, wie die Mittel weiter verteilt werden: Wieviel Geld bekommen die Kommunen, welcher Anteil bleibt beim Land? Wir brauchen jetzt Klarheit, Verlässlichkeit und Tempo, damit wir in Paderborn umgehend und langfristig mit diesen Fördersummen planen können.

Wir wollen, dass das Sondervermögen schnell investiert wird in dringend erforderliche Infrastrukturerhaltung. Andere Bundesländer wie Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen haben den Zeitdruck erkannt und dies bereits getan.

Die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen schultern jedes Jahr rund 80 Prozent der öffentlichen Investitionen. Daher fordern wir, dass den Städten, Gemeinden und Kreisen auch 80 Prozent des NRW-Anteils am Bundes-Sondervermögen weitergeleitet werden.

Die Landes-SPD hat in ihrem Konzept auch die Frage beantwortet, welche Stadt beziehungsweise welche Gemeinde eigentlich konkret wie viel Geld bekommen soll. Wir haben in Nordrhein-Westfalen mit dem Gemeindefinanzierungsgesetz bereits ein etabliertes, transparentes und kommunal akzeptiertes Verteilungsinstrument. Es bietet einen anerkannten Schlüssel, um Mittel zügig an die Städte, Gemeinden und Kreise weiterzugeben. Auch für die Gelder aus dem Bundes-Sondervermögen ist dieses Verfahren die sachgerechteste und unbürokratischste Lösung, anstatt komplizierte Förderprogramme aufzusetzen. Über diese Verteilung bekommt die Stadt Paderborn über 111 Millionen Euro über einen Zeitraum von 12 Jahren.

Die Paderborner SPD fordert die Landtagsabgeordneten auch der anderen demokratischen Parteien aus unserer Region auf, diesem Konzept in der kommenden Woche im Landtag in Düsseldorf zuzustimmen. Es darf nicht sein, dass der NRW-Anteil an dem Sondervermögen im Landeshaushalt versickert.“