SPD-Fraktion stellt Anfrage an den Bauausschuss
„Tiny Houses erleben in den vergangenen Jahren als alternative Wohnform eine große Nachfrage. Die kleinen Wohneinheiten bieten mit geringem Platzbedarf die Möglichkeit, kostengünstig und mit geringem Energieverbrauch zu wohnen. Das ist für ältere Menschen, die sich verkleinern möchten, ebenso interessant wie für junge Leute, die sich so nachhaltig und kostengünstig eigenen Wohnraum leisten können“, heißt es in der Begründung zur Anfrage der SPD-Fraktion zur nächsten Bauausschusssitzung. Tiny Houses könnten eine interessante Alternative zum klassischen Wohnungsbau darstellen, finden die Sozialdemokraten und richten daher mehrere Fragen an die Verwaltung.
Unter anderem wollen sie wissen, ob es bereits Interessensbekundungen oder Bauvoranfragen gegeben hat, an welchen Stellen die Verwaltung die Errichtung von Tiny Houses für denkbar hält und unter welchen Bedingungen die Errichtung einer Mustersiedlung möglich wäre.
Ratsherr Michael Deppe erklärt: „Die Nachhaltigkeitsstrategie, die wir am 10.04.2025 im Rat beschlossen haben, nennt Tiny Houses als innovative Wohnform. Dort heißt es, die Gegebenheiten werden geprüft. Im Memorandum Innenstadt wird tiny living als neues Wohnkonzept ebenfalls in Betracht gezogen, auch im Masterplan des Zukunftsquartiers tauchen Tiny Houses auf. Um bei diesem Thema einen Schritt weiterzukommen, möchten wir das Thema ins Bewusstsein rufen. Die SPD hält Tiny Houses für eine prüfenswerte Option, bezahlbaren und ressourcenschonenden Wohnraum zu schaffen.“
Hier finden Sie unsere Anfrage an den Bauausschuss.
